Zeitschriften
"Grafikdesign ist das, was als erstes auffällt", so hat es einmal ein Fachmann formuliert, auch, um klar zu machen, wie simpel und gleichzeitig wichtig das Design ist. Selbst bzw. gerade wenn man es nicht bemerkt, ist ein gutes Grafikdesign das, was ein Produkt, im vorliegenden Fall eine Zeitschrift, ansprechend und gut zu nutzen macht. Das Umgekehrte, ein schlecht gemachtes Design, würde zum Beispiel bedeuten, dass ein Text ohne jede Unterbrechung oder ein Bild dem Leser präsentiert wird. Schwer vorstellbar in einer auf schnellen Konsum, auch von Zeitschriften, ausgerichteten Zeit bzw. nur dann sinnvoll, wenn es sich um eine Fachzeitschrift handelt.
Schaut her, das habe ich zu bieten!
Bilder und Text zu einem interessanten und gefälligen Ganzen zu verknüpfen, das ist die Aufgabe eines guten Grafikdesigns, das den Leser informiert, unterhält und ihn auch am Ende etwas "besser gelaunt" entlässt. Denn man will ja, wenn man eine Zeitschrift zur Hand nimmt, dies auch mit einem gewissen Gewinn tun, also mehr wissen als vorher, etwas zum Staunen oder Freuen haben. Die Gestaltung einer Zeitschrift hat natürlichen aber auch mit dem spezifischen Image zu tun, das sie sich gibt.
So wird in einer Modezeitschrift, die sehr junge Frauen ansprechen soll, eine Fülle von Bildern auf einer Seite geboten, mit eher kurzen Texten, während eine Seite in einem politischen Magazin wenige Bilder aufweist, deren Unterschrift kurz und prägnant sind (und ohne all die Anglizismen, wie "stylish", trendy", oder "shoppen", wie in den Frauenmagazinen). Wie man sieht, ist ein gutes Grafikdesign das A und O einer Zeitschrift, es präsentiert diese und transportiert die Inhalte angemessen.
